Schlagwort-Archive: Vergütung

ESMA veröffentlicht Vergütungsleitlinien zu AIFM- und OGAW

Am 14. Oktober 2016 veröffentlichte die ESMA Leitlinien für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der AIFMD sowie Leitlinien für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der OGAW-Richtlinie. Sie gelten jeweils ab 1. Jänner 2017. Die zuständigen Behörden haben bis dahin Zeit, der ESMA mitzuteilen, ob sie die Leitlinien anwenden werden oder nicht. Eine allfällige Ablehnung ist zu begründen (“comply or explain”). ESMA veröffentlicht Vergütungsleitlinien zu AIFM- und OGAW weiterlesen

EBA veröffentlicht finalen Report zu Vergütungsgrundsätzen im Privatkundengeschäft

Am 28. September 2016 veröffentlichte die EBA den finalen Report für Leitlinien zu Vergütungsgrundsätzen und zur Vergütungspraxis für den Vertrieb und die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen im Privatkundengeschäft (EBA/GL/2016/06). Der finale Report enthält keine wesentlichen Änderungen der Leitlinien gegenüber dem am 22. Dezember 2015 veröffentlichten Konsultationsdokument (Deloitte berichtete). Jedoch gelten die Leitlinien nicht, wie im Konsultationsdokument definiert, ab 3. Jänner 2017, sondern erst ab 13. Jänner 2018.

Link: EBA/GL/2016/06

FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Erheblichkeitsschwelle bei variablen Vergütungen

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichte am 18. Juli 2016 ein Rundschreiben zur Anwendung einer Erheblichkeitsschwelle in Zusammenhang mit einer angemessenen Vergütungspolitik von Verwaltungsgesellschaften und AIFM. Die gesetzlichen Grundlagen des Rundschreibens sind §§ 17a bis 17c Investmentfondsgesetz 2011 (InvFG 2011) und § 11 Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFMG). Sie sind in einer dem Umfang und der Komplexität der Geschäfte angemessenen Weise anzuwenden. Demzufolge ist der aus den AIFM-Vergütungsleitlinien (ESMA/2016/411) der ESMA hervorgehobene Proportionalitätsgrundsatz bei der Erstellung einer Vergütungspolitik zu beachten. FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Erheblichkeitsschwelle bei variablen Vergütungen weiterlesen

ESMA veröffentlicht finale Vergütungsleitlinie zu UCITS V und AIFMD

Die ESMA veröffentlichte am 31. März 2016 finale Leitlinien für solide Vergütungspolitik- und -praktiken nach der RL 2014/91/EU (UCITS V) und der RL 2011/61/EU (AIFMD). Die Leitlinien berücksichtigen einerseits die in Empfehlung 2009/384/EG der Kommission enthaltenen Grundsätze für eine solide Vergütungspolitik, andererseits die Größe der Verwaltungsgesellschaft (KAG) und die von ihr verwalteten OGAW, ihre interne Organisation und die Art, den Umfang und die Komplexität ihrer Geschäfte. ESMA veröffentlicht finale Vergütungsleitlinie zu UCITS V und AIFMD weiterlesen

EBA veröffentlicht Leitlinien zur Vergütungspolitik

Die EBA veröffentlichte am 21. Dezember 2015 finale Leitlinien zur Vergütungspolitik und zur Auslegung des Proportionalitätsprinzips. Art. 74 CRD IV (Richtlinie 2013/36/EU) formuliert das Grundprinzip, dass Institute die Vereinbarkeit ihrer Vergütungspolitiken und -praktiken mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement gewährleisten müssen. Gemäß Art. 74 Abs. 3 und Art. 75 Abs. 2 CRD IV erhielt die EBA den Auftrag, entsprechende Leitlinien für Banken auszuarbeiten. Diesem Auftrag kommt die EBA mit dem vorliegenden Dokument nach. EBA veröffentlicht Leitlinien zur Vergütungspolitik weiterlesen

EBA veröffentlicht Konsultationsdokument zu Vergütungsgrundsätzen im Privatkundengeschäft

Am 22. Dezember 2015 veröffentlichte die EBA ein Konsultationsdokument für Leitlinien zu Vergütungsgrundsätzen und zur Vergütungspraxis für den Vertrieb und die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen im Privatkundengeschäft (EBA/CP/2015/29). EBA veröffentlicht Konsultationsdokument zu Vergütungsgrundsätzen im Privatkundengeschäft weiterlesen

EBA-Benchmarking von genehmigten Höchstwerten für variable Bezüge nach Artikel 94 der CRD IV

Unter Artikel 94 CRD IV (RL 2013/36/EU) wird die Höchstgrenze für variable Bezüge, gemessen an der festen Gesamtvergütung, festgelegt. Im Regelfall darf die variable Vergütung maximal 100% der festen Entlohnung entsprechen. Gemäß lit. g (ii) kann in den nationalen Rechtsordnungen jedoch von dieser Grenze abgesehen werden, wenn diese Überschreitung von den Eigentümern/Gesellschaftern, unter der Prämisse ausreichender Stimmverhältnisse, gebilligt wird. Jedenfalls ist das Vergütungs-Verhältnis („Approved Higher Ratios“) mit 200% variablem Anteil – gemessen an den festen Bezügen – gedeckelt. EBA-Benchmarking von genehmigten Höchstwerten für variable Bezüge nach Artikel 94 der CRD IV weiterlesen

EBA veröffentlicht Bericht zu Vergütungspraktiken und “High Earners” im EU-Finanzsektor

Am 7. September 2015 veröffentlichte die EBA ihren Bericht zu Vergütungspraktiken und sogenannten “high earners” im EU-Finanzsektor für das Geschäftsjahr 2013. Gemäß CRD IV ist die EBA dazu ermächtigt, Vergütungstrends in der EU zu evaluieren und aggregierte Daten von “high earners” (Jahresverdienst über eine Million Euro) zu publizieren. Die nationalen Aufsichtsbehörden sind dafür zuständig, die relevanten Daten zu Vergütungstrends und Spitzenverdienern von Kreditinstituten und Investmentfirmen zu sammeln und an die EBA zu übermitteln. EBA veröffentlicht Bericht zu Vergütungspraktiken und “High Earners” im EU-Finanzsektor weiterlesen

EBA-Arbeitsprogramm für das Jahr 2016

Die EBA veröffentlichte am 30. September 2015 ihr Arbeitsprogramm („Annual Work Programme“), in dem die Hauptziele und -aufgaben für das Jahr 2016 definiert werden. Der strategische Fokus ist in acht Aufgabenbereiche kategorisiert, die wiederum in 34 Maßnahmen unterteilt werden. EBA-Arbeitsprogramm für das Jahr 2016 weiterlesen

ESMA startet Konsultation zu Vergütungsleitlinien nach UCITS V und AIFMD

Die ESMA hat am 23. Juli 2015 ein Konsultationsverfahren zu Leitlinien für die Vergütungspolitik und –praktiken nach der UCITS V (RL 2014/91/EU) sowie der AIFMD (RL 2011/61/EU) gestartet. Die Leitlinien konkretisieren die Anwendung der in der UCITS V normierten Vergütungsgrundsätze für bestimmte Mitarbeiterkategorien. Um eine kohärente Anwendung von Vergütungsgrundsätzen innerhalb des Finanzsektors zu gewährleisten, wurde der vorliegende Leitlinienentwurf in Anlehnung an die bereits bestehenden AIFMD-Vergütungsleitlinien der ESMA und in Kooperation mit der EBA erstellt. ESMA startet Konsultation zu Vergütungsleitlinien nach UCITS V und AIFMD weiterlesen

Ministerialentwurf zur Umsetzung der “UCITS V”-Richtlinie im Nationalrat eingebracht

Die sogenannte UCITS V-Richtlinie (RL 2014/91/EU) ändert die Vergütungsbestimmungen, die Pflichten und Aufgaben der Verwahrstellen sowie die Verwaltungssanktionen für bestimmte Organismen für Gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW). Die EU-Mitgliedstaaten müssen diese Richtlinie bis 18. März 2016 in nationales Recht umsetzen. Am 13. April 2015 wurde einen Ministerialentwurf zur Änderung des Investmentfondsgesetzes 2011 (InvFG 2011) und des Immobilien-Investmentfondsgesetzes (Immo-InvFG) im Nationalrat eingebracht. Der Ministerialentwurf hat die Schaffung risikoadäquater und transparenter Vergütungsstrukturen sowie eine Präzisierung der Aufgaben und Pflichten der Depotbank zum Ziel. Ministerialentwurf zur Umsetzung der “UCITS V”-Richtlinie im Nationalrat eingebracht weiterlesen

EBA startet Konsultationsverfahren zu neuen Vergütungsleitlinien

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 4. März 2015 ein Konsultationspapier zum Themenbereich Vergütung veröffentlicht. Konkret handelt es sich um neue Leitlinien für die Vergütungspolitik und –praktiken von Instituten (Kreditinstitute und Wertpapierfirmen). Der vorliegende Entwurf steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der im Juni 2013 veröffentlichten CRD IV Richtlinie (Richtlinie 2013/36/EU), in der die EBA explizit zur Ausarbeitung von detaillierten Vergütungsvorgaben aufgefordert wird. Nach Veröffentlichung der finalen Leitlinien durch die EBA werden die Leitlinien zur Vergütungspolitik und –praktiken von 2010 aufgehoben.

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EBA veröffentlicht Bericht zu Vergütungspraktiken in der EU

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) veröffentlichte am 13. Juni 2014 einen Bericht über die Vergütungspraktiken bei ausgewählten Kreditinstituten der EU-Mitgliedstaaten. Auf Grundlage ihrer Leitlinien zum Vergütungsvergleich hat die EBA dazu bei Instituten, die für die jeweiligen nationalen Bankensektoren relevant sind, Daten und Zahlen zur Vergütung aller Bankmitarbeiter und insbesondere zur Vergütung von Risk-Takern erhoben. Als Risk-Taker werden in diesem Zusammenhang solche Mitarbeiter bezeichnet, deren Tätigkeit wesentliche Auswirkungen auf das Gesamtrisiko eines Instituts haben kann. EBA veröffentlicht Bericht zu Vergütungspraktiken in der EU weiterlesen

FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Interessenkonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen

Am 2. April 2014 veröffentlichte die FMA eine aktualisierte Version des Rundschreibens zur Interessenskonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen, mit dem das ursprüngliche Dokument vom 1. Dezember 2009 ersetzt wird. Das neue Rundschreiben orientiert sich an den ESMA Leitlinien Vergütungsgrundsätze und -verfahren (MiFID) vom 3. Juni 2013 und beschäftigt sich mit den aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für das Interessenskonfliktmanagement gemäß §§ 34f. WAG 2007 iZm Vergütungssystemen. FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Interessenkonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen weiterlesen

EBA startet Konsultation zu neuen Vergütungs-Leitlinien

Die EBA veröffentlichte am 7. April 2014 zwei Konsultationspapiere zum Themenbereich Vergütung. Konkret handelt es sich um überarbeitete Leitlinien in Zusammenhang mit der Sammlung von Daten über Spitzgehälter sowie um neue Leitlinien für das Vergütungs-Benchmarking. Die Dokumente stammen in ihrer ursprünglich Fassung von 27. Juli 2012 – die Updates waren jedoch aufgrund der Änderungen durch das neue CRD IV/CRR-Melderegime notwendig geworden. Beide Konsultationen endeten bereits am 7. Mai 2014. EBA startet Konsultation zu neuen Vergütungs-Leitlinien weiterlesen

EBA veröffentlicht finale Guidelines zu variabler Vergütung unter der CRD IV

Am 27. März 2014 veröffentlichte die EBA ihre finalen Guidelines zur Berechnung und Anwendung des Nominaldiskontsatzes in Zusammenhang mit der variablen Vergütung gemäß Art 94(1)(g)(iii) der CRD IV (Guidelines on the applicable notional discount rate for variable remuneration). Die Guidelines sollen den betroffenen Instituten der EU-Mitgliedstaaten bei der Berechnung des Verhältnisses zwischen variabler und fixer Vergütungskomponente helfen (Deloitte berichtete).

Europäische Kommission verabschiedet Standards zur Vergütung unter CRD IV

Am 4. März 2014 veröffentlichte die Europäische Kommission technische Regulierungsstandards (RTS) iZm der Identifizierung von Mitarbeiterkategorien, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil von Instituten auswirkt („material risk takers“). Mit Hilfe der RTS werden die entsprechenden Bestimmungen in Artikel 92 ff. CRD IV ergänzt bzw. spezifiziert. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei nicht nur auf Kreditinstitute, sondern auch auf Wertpapierfirmen. Europäische Kommission verabschiedet Standards zur Vergütung unter CRD IV weiterlesen

EBA veröffentlicht Technische Standards iZm variabler Vergütung

Am 19. Februar 2014 veröffentlichte die EBA finale Technical Standards (Regulatory Technical Standards – RTS) zu Kapitalinstrumenten, die für Zwecke der variablen Vergütung geeignet sind. Die RTS sind Teil des Single Rule Book und sollen zu einer stärkeren regulatorischen Harmonisierung in der EU beitragen. EBA veröffentlicht Technische Standards iZm variabler Vergütung weiterlesen

ESMA veröffentlicht Q&A-Katalog zu AIFM-D

Am 17. Februar 2014 veröffentlichte die ESMA einen Q&A-Katalog zur AIFM-D. Diese erste Version konzentriert sich insbesondere auf Fragen iZm der Vergütung, bspw. auf jene Regelungen, die im Falle von ausgelagerten Prozessen zur Anwendung gelangen. Grundsätzlich werden vom Vergütungsregime all jene Tätigkeiten erfasst, die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil des AIFs haben.

Der gegenständliche Fragen-/Antwortenkatalog richtet sich an alle zuständigen Aufsichtsbehörden, um eine einheitliche Auslegung und Umsetzung der ESMA-Guidelines zu gewährleisten.

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