Schlagwort-Archive: Risikomanagement

EZB-Leitfaden für die gezielte Überprüfung interner Modelle (TRIM) – Konsultationspapier

Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte am 28. Februar 2017 ein Konsultationspapier eines Leitfadens für die gezielte Überprüfung interner Modelle (Targeted Review of Internal Models, TRIM). Der Anwendungsbereich umfasst SI, die genehmigte interne Modelle zur Ermittlung ihrer Säule 1-Eigenmittelanforderungen verwenden. Der TRIM-Leitfaden enthält Grundsätze und Prinzipien für eine Ermittlung der Eigenmittelunterlegung von Kredit-, Markt- und Gegenparteiausfallrisiken. EZB-Leitfaden für die gezielte Überprüfung interner Modelle (TRIM) – Konsultationspapier weiterlesen

BaFin veröffentlicht Rundschreiben über Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk)

Das KAMaRisk-Rundschreiben der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) behandelt jene Anforderungen an AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften, die auf Rechnung des AIF Gelddarlehen gewähren oder in unverbriefte Darlehensforderungen investieren. Zudem werden die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 zur Organisation und Auslagerung konkretisiert. Auf Grund des aktuellen Rundschreibens wird das InvMaRisk-Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30. Juni 2010 aufgehoben BaFin veröffentlicht Rundschreiben über Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk) weiterlesen

Veröffentlichungen der EZB zum SREP 2016 und den aufsichtlichen Prioritäten im Jahr 2017

Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte am 15. Dezember 2016 die Ergebnisse des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses 2016 (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP) sowie die Prioritäten der EZB und die aufsichtlichen Maßnahmen für das Jahr 2017. Veröffentlichungen der EZB zum SREP 2016 und den aufsichtlichen Prioritäten im Jahr 2017 weiterlesen

EBA Sanierungsplan: Bericht über Governance-Regelungen und Sanierungsindikatoren

Mit der Umsetzung der BRRD (Bank Recovery and Resolution Directive, 2014/59/EU) gewinnen Sanierungspläne immer mehr an Bedeutung für die Planung und das Risikomanagement der europäischen Bankengruppen. Nach den 2015 von der EBA veröffentlichten Analysen über Kerngeschäftsbereiche und kritische Funktionen sowie über die Vorgehensweise beim “Scenario Testing” bei Sanierungsplänen hat diese eine dritte vergleichende Analyse durchgeführt und am 5. Juli 2016 einen dazugehörigen Bericht veröffentlicht. Die Analyse konzentrierte sich auf Governance-Regelungen und Sanierungsindikatoren, die essenziell für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Sanierungsplans sind. EBA Sanierungsplan: Bericht über Governance-Regelungen und Sanierungsindikatoren weiterlesen

Konsultationspapier der EBA zu Leitlinien zur Praxis des Kreditrisikomanagements von Kreditinstituten und zur Bilanzierung von erwarteten Kreditausfällen

Am 26. Juli 2016 veröffentlichte die EBA ein Konsultationspapier zu Leitlinien, die für die Praxis des Kreditrisikomanagements und der Bilanzierung von erwarteten Kreditausfällen (Expected Credit Losses, ECL) von Kreditinstituten (KI) von Bedeutung sind. Das Ziel dieser Leitlinien ist, ein zuverlässiges Kreditrisikomanagement während der Umsetzung und der laufenden Verwendung von ECL-Bilanzierungsmodellen sicherzustellen. Am 18. Dezember 2015 veröffentlichte der Basler Ausschuss (BCBS) bereits eine finale Version von Leitlinien zum Thema Expected Credit Losses. (Deloitte berichtete). Konsultationspapier der EBA zu Leitlinien zur Praxis des Kreditrisikomanagements von Kreditinstituten und zur Bilanzierung von erwarteten Kreditausfällen weiterlesen

BaFin veröffentlicht Novellierungsentwurf zu den MaRisk (MaRisk-Novelle 2016)

Am 19. Februar 2016 veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Entwurf einer Novellierung der Mindeststandards für das Risikomanagement (MaRisk). Mit der Novelle sollen aktuelle Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Risikomanagement in den MaRisk verankert werden. BaFin veröffentlicht Novellierungsentwurf zu den MaRisk (MaRisk-Novelle 2016) weiterlesen

Prioritäten der EZB-Bankenaufsicht für 2016

Am 6. Jänner 2016 veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre fünf Schwerpunkte in ihrer Tätigkeit als Aufsichtsbehörde. Diese Prioritäten basieren auf einer Einschätzung, mit welchen wesentlichen Risiken die beaufsichtigten Kreditinstitute (KI) in ihrem derzeitigen Umfeld konfrontiert sind. Prioritäten der EZB-Bankenaufsicht für 2016 weiterlesen

Europäische Kommission veröffentlicht Verordnungsentwurf zur Änderung der aufsichtsrechtlichen Verbriefungsbestimmungen

Die Europäische Kommission veröffentlichte am 30. September 2015 einen Verordnungsentwurf zur Änderung aufsichtsrechtlicher Verbriefungsbestimmungen. Mit dem aktuellen Änderungsentwurf soll ein einheitlicher Rahmen für standardisierte und transparente Verbriefungen schaffen, der die bisherigen Bestimmungen in zahlreichen Finanzmarktgesetzen (z.B. CRR, EMIR, Solvency II, UCITS, AIFMD) ersetzen soll. Europäische Kommission veröffentlicht Verordnungsentwurf zur Änderung der aufsichtsrechtlichen Verbriefungsbestimmungen weiterlesen

BaFin-Fachtagung zum Thema Neues SREP-Konzept der Aufsicht

Am 20. Oktober 2015 veranstaltete die BaFin (deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) eine Fachtagung zum Thema Neues SREP-Konzept der Aufsicht. Unter anderem wurden folgende Vorträge gehalten:  SREP bei weniger bedeutenden Instituten und Analyse der Geschäftsmodelle. BaFin-Fachtagung zum Thema Neues SREP-Konzept der Aufsicht weiterlesen

Zusätzliche Beaufsichtigung von Risikokonzentration und gruppeninternen Transaktionen von Finanzkonglomeraten

Am 21. August 2015 veröffentlichte die Europäische Kommission technische Regulierungsstandards (RTS) mittels delegierter Verordnung zur Präzisierung von Legaldefinitionen der Finanzkonglomerate-RL (RL 2002/87/EG). Zudem koordiniert die delegierte Verordnung die Bestimmungen zur zusätzlichen Beaufsichtigung. Zusätzliche Beaufsichtigung von Risikokonzentration und gruppeninternen Transaktionen von Finanzkonglomeraten weiterlesen

Basler Ausschuss veröffentlicht Konsultationsdokument zum Zinsrisiko im Bankbuch

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 8. Juni ein Konsultationsdokument zum Management, zur Eigenkapitalunterlegung und zur aufsichtlichen Überwachung des Zinsrisikos im Bankbuch (interest rate risk in the banking book – „IRRBB“) veröffentlicht. Das Konsultationsdokument stellt eine Erweiterung der im Jahr 2004 vom Basler Ausschuss veröffentlichten „Prinzipien für das Management und die Überwachung des Zinsrisikos“ (Principles for the management and supervision of interest rate risk) dar und soll diese Prinzipien in Zukunft ersetzen. Der in den Prinzipien gewählte Ansatz zur aufsichtsrechtlichen Kontrolle und Berechnung des Zinsrisikos im Bankbuch ist Teil des Basler Eigenkapitalrahmenwerks der Säule 2 (Supervisory Review Process) und soll nun neu evaluiert werden. Basler Ausschuss veröffentlicht Konsultationsdokument zum Zinsrisiko im Bankbuch weiterlesen

BaFin übersetzt Fragen und Antworten der EBA zum Single Rulebook auf Deutsch

Am 29. Mai 2015 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bekannt gegeben, dass die wichtigsten EBA-Q&A (Questions & Answers) des Single Rulebooks ins Deutsche übersetzt werden. Der Fragen- und Antwortenkatalog wurde von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA) als interaktive Datenbank auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt. Von der EBA noch zu prüfende bzw. zurückgewiesene Fragen werden nicht übersetzt.

Grundsätzlich dient das das Single Rulebook der konsistenten Anwendung der Basel III-Regeln in allen EU Mitgliedstaaten.

Quelle

EBA überarbeitet Leitlinien zum Zinsrisiko aus Nicht-Handelsaktivitäten

Am 22. Mai 2015 veröffentlichte die EBA Leitlinien zum Zinsrisikomanagement für Nicht-Handelsaktivitäten (Bankbuch). Die Leitlinien stellen eine Überarbeitung der CEBS („Comittee of european banking supervision“) Leitlinien aus 2006 zu den technischen Aspekten des Zinsrisikomanagements für Nicht-Handelsaktivitäten unter dem Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) dar. Hintergrund der Überarbeitung sind insbesondere die von den Behörden geforderte bessere Vergleichbarkeit von Anlagepositionen im Bankbuch, eine notwendige stärkere Kohärenz bei Stress Test Berechnungen im Bankbuch sowie die Unterschiede zwischen Rechnungslegung und Risikomanagement in der korrekten risikogewichteten Darstellung der Anlagen. EBA überarbeitet Leitlinien zum Zinsrisiko aus Nicht-Handelsaktivitäten weiterlesen

Änderung der Risikomanagementverordnung Pensionskassen (RIMAV-PK)

Die FMA veröffentlichte einen Entwurf zur Änderung der Risikomanagementverordnung Pensionskassen (RIMAV-PK). Damit setzt die FMA die Änderungen des Pensionskassengesetzes (PKG) durch die Novelle BGBl I 2014/70 und die Regierungsvorlage zum Rechnungslegungsänderungs-Begleitgesetz 2015 um. Dies soll eine einheitliche Interpretation der RIMAV-PK sicherstellen. Änderung der Risikomanagementverordnung Pensionskassen (RIMAV-PK) weiterlesen

BMF/FMA novelliert Fonds-Melde-VO und Kreditinstitute-RisikomanagementVO

Am 9. September 2014 wurde die Novelle der Fonds-Melde-Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Verordnung regelt die Meldepflichten von steuerrelevanten Daten für Investmentfonds, Immobilienfonds und für Alternative Investmentfonds (AIF). Zudem wurde die Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung der FMA am 24. September 2014 geändert. BMF/FMA novelliert Fonds-Melde-VO und Kreditinstitute-RisikomanagementVO weiterlesen

FMA veröffentlicht Entwurf einer Verordnung, mit der die Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung geändert wird

Die FMA hat kürzlich den Entwurf einer Verordnung veröffentlicht, mit der die Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung geändert werden soll. Die Änderung dieser Verordnung über die ordnungsgemäße Erfassung, Steuerung, Überwachung und Begrenzung der Risikoarten gemäß § 39 Abs. 2b BWG wurde durch eine Änderung des BWG durch das BGBl. I 2014/59 notwendig, umfasst jedoch hauptsächlich redaktionelle Anpassungen. Die Begutachtungsfrist läuft bis zum 18. August 2014.

Quelle

IOSCO publiziert Bericht über Methoden zur Risikoerkennung und -bewertung

Die International Organization of Securities Commissions (IOSCO) hat am 26. Juni 2014 einen Bericht über Methoden zur Risikoerkennung und -bewertung veröffentlicht. Dieser Bericht bietet einen praktischen Überblick über die Methoden, Herangehensweisen und Tools, welche die IOSCO und nationale Wertpapierregulierungsbehörden entwickelt haben, um aufkommende und potenzielle systematische Risiken erkennen und bewerten zu können. IOSCO publiziert Bericht über Methoden zur Risikoerkennung und -bewertung weiterlesen

Basler Ausschuss veröffentlicht Risikomanagement-Leitlinie zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Im Jänner 2014 veröffentlichte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) Leitlinien zur Unterstützung der Banken bei der Berücksichtigung von Risiken in Bezug auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Rahmen ihres Risikomanagements. Das Regelwerk ergänzt die Vorgaben der von der Financial Actions Task Force (FATF) 2012 veröffentlichten International Standards on Combating Money Laundering and the Financing of Terrorism and Proliferation („40+9 Empfehlungen“). Banken sollen dadurch bei der Einhaltung und Implementierung der nationalen Vorschriften, die auf den FATF Standards beruhen, unterstützt werden. Basler Ausschuss veröffentlicht Risikomanagement-Leitlinie zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung weiterlesen

FMA veröffentlicht Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung

Basierend auf § 39 Abs. 4 BWG veröffentlichte die FMA im Dezember 2013 die Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung (KI-RMV). Die Verordnung soll die Mindestanforderungen zum Zwecke der ordnungsgemäßen Erfassung, Steuerung, Überwachung und Begrenzung der Risikoarten gemäß § 39 Abs. 2b BWG regeln und dient der Umsetzung der CRD IV in österreichisches Recht. FMA veröffentlicht Kreditinstitute-Risikomanagementverordnung weiterlesen

FSB veröffentlicht Konsultationspapier zu den Grundlagen für ein effektives „Risk Appetite Framework“

Am 17. Juli 2013 veröffentlichte der Finanzstabilitätsausschuss (FSB) ein Konsultationspapier zu seinem Entwurf für ein effektives „Risk Appetite Framework“. Das vorliegende Dokument definiert gemeinsame Mindestanforderungen an ein effektives „Risk Appetite Framework“, wie z.B. quantitative Risikolimits, klar definierte Aufgaben und Rollen des Vorstands und des Senior Managements sowie klare Aussagen zum Risikoappetit des Unternehmens. FSB veröffentlicht Konsultationspapier zu den Grundlagen für ein effektives „Risk Appetite Framework“ weiterlesen