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Einträge markiert als ‘OTC-Derivate’

EZB veröffentlicht Entwurf für Leitfaden zur Beurteilung der Wesentlichkeit von IMM- und A-CVA-Modellerweiterungen und -änderungen

15. Januar 2017

Am 16. Dezember 2016 veröffentlichte die EZB den Entwurf eines Leitfadens zur Beurteilung der Wesentlichkeit von Erweiterungen und Änderungen der auf einem internen Modell beruhenden Methode und der fortgeschrittenen Methode für das Risiko einer Bewertungsanpassung durch die Kreditwürdigkeit der Gegenpartei. Der Leitfaden richtet sich nur an von der EZB direkt beaufsichtigte Institute, die ein internes Modell verwenden (Internal Model Method, IMM) bzw. eine fortgeschrittene Methode zur Berechnung des CVA-Risikos (Advanced Method for CVA, A-CVA) implementiert haben. Weiterlesen…

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Europäische Kommission veröffentlicht Entwurf für eine DelVO zur Ergänzung der EMIR

15. November 2016

Art. 11 EMIR (VO 648/2012/EU) regelt Risikominderungstechniken für nicht durch eine Zentrale Gegenpartei (CCP) geclearte OTC-Derivatekontrakte. Gem. Art. 11 Abs. 15 EMIR erarbeitet die ESMA RTS, mit denen die einheitliche Anwendung dieses Artikels gewährleistet werden soll. Bereits im März 2016 veröffentlichten die ESA (European Supervisory Authorities) den finalen RTS-Entwurf (Deloitte berichtete). Der finale Entwurf der Delegierten Verordnung (DelVO) wurde am 4. Oktober 2016 von der Europäischen Kommission (EK) veröffentlicht. Weiterlesen…

ESMA veröffentlicht Konsultationspapier betreffend RTS und ITS zur SFT-VO und EMIR

18. Oktober 2016

Die SFT-VO (VO 2015/2365/EU) enthält Regelungen zur Transparenz von Wertpapierfinanzierungsgeschäften (securities financing transactions, SFT) und “Weiterverwendung”. Um die einheitliche Anwendung der Bestimmungen der SFT-VO sicherzustellen, wurde die ESMA beauftragt, RTS und ITS zur näheren Präzisierung auszuarbeiten. Am 30. September 2016 veröffentlichte die ESMA ein entsprechendes Konsultationsdokument mit insgesamt acht RTS und ITS zur Konkretisierung der  SFT-VO bzw. zur Änderung von entsprechenden EMIR-RTS. Weiterlesen…

ESMA: RTS-Vorschlag zu Änderungen der DelVO über Anforderungen an zentrale Gegenparteien

19. Mai 2016

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) veröffentlichte am 4. April 2016 einen Vorschlag zur Änderung des Art. 26 der delegierten Verordnung der Kommission (EMIR-DelVO, VO 2013/153/EU). Die EMIR-DelVO ergänzt die EMIR (VO 2012/648/EU) um eine Reihe von Anforderungen an zentrale Gegenparteien (CCP). Gemäß Art. 26 hat eine CCP Zeithorizonte für die Liquidationsperiode festzulegen. Diese beträgt bei OTC-Derivaten mindestens fünf Geschäftstage. Bei anderen Finanzinstrumenten liegt die Liquidationsperiode bei zwei Geschäftstagen.Die EMIR-DelVO wurde auf Grundlage von Technischen Standards der ESMA erlassen, die nun novelliert werden sollen. Weiterlesen…

EBA veröffentlicht Leitlinienentwurf zur Berücksichtigung des CVA-Risikos beim SREP

17. Dezember 2015

Gemäß Art. 456 Abs. 2 CRR hat die EBA die Erfüllung der Eigenmittelanforderung für das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung (Credit Valuation Adjustment, CVA-Risiko) zu überwachen und der Kommission hierüber Bericht zu erstatten. Auf dieser Grundlage veröffentlichte die EBA am 25. Februar 2015 einen umfassenden Bericht über das CVA-Risiko, in dem sie weitreichende Verbesserungen bei der Berücksichtigung des CVA-Risikos bei den Eigenmittelanforderungen vorschlägt. Die in diesem Bericht vorgeschlagenen Neuerungen sollen bei der Überarbeitung der Eigenmittelanforderungen für das CVA-Risiko vom europäischen Gesetzgeber berücksichtigt werden. Bis zur Umsetzung dieser Änderungen auf europäischer Ebene will die EBA mittels Leitlinien die einheitliche Berücksichtigung des CVA-Risikos beim Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) gewährleisten. Daher veröffentlichte die EBA am 12. November 2015 einen Leitlinienentwurf in Form eines Konsultationspapieres (EBA/CP/2015/21) zur Berücksichtigung des CVA-Risikos beim SREP. Weiterlesen…

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EU-Kommission nimmt Technische Standards zur Clearingpflicht für OTC-Zinsderivate an

11. Dezember 2015

Die EU-Kommission hat am 6. August 2015 den ersten Technischen Standard zur Clearingpflicht gemäß EMIR angenommen. Inhaltlich handelt es sich dabei um jenen technischen Standard, der die Pflicht zum zentralen Clearing für folgende Zinsderivate in den G4-Währungen mit den definierten Laufzeitbändern und Referenzzinssätzen einführen wird. Weiterlesen…

Harmonisierung des Unique Transaction Identifiers (UTI)

11. Dezember 2015

Am 19. August 2015 veröffentlichten das “Committee on Payments and Market Infrastructures” (CPMI) der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) und die “International Organization of Securities Commissions” (IOSCO) einen konsultativen Bericht, der einen qualifizierten Schritt in Richtung Schaffung eines global einheitlichen UTI-Standards darstellen soll. Bis dato gibt es keinen einheitlichen Standard auf EU- oder globaler Ebene für eine eindeutige Identifizierung von OTC-Derivate-Transaktionen über die Grenzen der großen Derivatemärkte hinweg. Weiterlesen…

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EBA, ESMA und EIOPA veröffentlichen zweites Konsultationsdokument zu Margin-Anforderungen für nicht zentral abgewickelte Derivate

24. Juli 2015

Am 10. Juni 2015 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) einen zweiten Entwurf Technischer Regulierungsstandards (RTS) zu den regulatorischen Rahmenbedingungen der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 für OTC Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister (European Market Infrastructure Regulation – EMIR). Basierend auf Artikel 11 der EMIR definieren die RTS Margin-Anforderungen an nicht zentral abgewickelte Finanztransaktionen und diesbezügliche Kreditrisikominderungstechniken. Der zweite Entwurf der RTS fußt auf den Vorschlägen des ersten Konsultationspapiers (Deloitte berichtete) sowie den Ergebnissen eines intensiven Dialogs der ESAs mit Behörden und der Industrie, um potenziell operative Hindernisse bei der Implementierung des regulatorischen Rahmenwerks zu identifizieren. Im Zuge der zweiten Konsultationsphase sollen abschließend einige restliche Themenschwerpunkte geklärt werden, da der Großteil der inhaltlichen Entscheidungen bereits während der ersten Phase getroffen wurde. Weiterlesen…

ESMA veröffentlicht Leitlinien zur Auslegung der Definition von Warenderivaten gemäß MiFID I

1. Juli 2015

Die ESMA hat am 6. Mai 2015 Leitlinien zur Auslegung der Definition von Warenderivaten gemäß Richtlinie 2004/39/EG (“MiFID I”) veröffentlicht. Ziel ist es, die in Annex I Abschnitt C Nr. 6 und 7 der MiFID I enthaltenen Definitionen von Warenderivaten zu präzisieren, um die einheitliche Anwendung der MiFID I in der gesamten EU zu gewährleisten. Weiterlesen…

Der Basler Ausschuss veröffentlicht Margin-Anforderungen für nicht zentral abgewickelte OTC-Derivate

28. April 2015

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) hat in Kooperation mit der Internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organisation of Securities Commissions, IOSCO) am 18. März 2015 das Rahmenwerk für Margin-Anforderungen nicht zentral abgewickelter OTC-Derivate überarbeitet. Weiterlesen…

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IOSCO veröffentlicht finalen Bericht zu Risikominderungsstandards iZm OTC-Derivaten

19. Februar 2015

Am 28. Jänner 2015 veröffentlichte die IOSCO in Zusammenarbeit mit dem Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) und dem Ausschuss für Zahlungs- und Marktinfrastrukturen (CPMI) einen Bericht zu Risikominderungsstandards in Zusammenhang mit nicht zentral geclearten OTC-Derivaten. Inhaltlich werden darin neun Standards definiert, die den folgenden drei wesentlichen Zielen dienen sollen: (1) Verbesserung des Risikomanagements – insb. in Hinblick auf das Gegenparteiausfallrisiko sowie das operationelle Risiko bspw. durch transparentere und besser dokumentierte Clearing-, Collateral- und Nettingvereinbarungen, (2) Erhöhung der rechtlichen Sicherheit für Marktteilnehmer durch klare und gut dokumentierte vertragliche Rahmenbedingungen, (3) Stärkung der Finanzmarktstabilität. Weiterlesen…

IOSCO konsultiert zu Risikominderungstechniken für nicht zentral geclearte OTC-Derivate

13. Oktober 2014

Am 17. September 2014 wurde von der IOSCO in Zusammenarbeit mit dem Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) und dem Ausschuss für Zahlungs- und Marktinfrastrukturen (CPMI) das Konsultationspapier Risk Mitigation Standards for Non-centrally Cleared OTC Derivatives veröffentlicht. Inhaltlich werden darin neun Standards definiert, die die Risiken im Markt für nicht zentral geclearte OTC-Derivate (Over the Counter-Derivate) mindern sollen. Weiterlesen…

ESMA konsultiert Vorschläge zur Clearingpflicht unter EMIR

20. August 2014

Mit 11. Juli 2014 hat die Europäische Wertpapier-und Marktaufsichtsbehörde ESMA die ersten zwei Entwürfe für Technische Regulierungsstandards zur Clearingpflicht bestimmter Kategorien von OTC-Derivaten zur Konsultation gestellt. Konkret wird in den gegenständlichen Papieren die Clearing-Pflicht für Interest Rate Swaps (IRS, Consultation Paper No. 1) und Credit Default Swaps (CDS, Consultation Paper No. 2) definiert. Weiterlesen…

Europäischer Rat nimmt Vorschlag für Marktmissbrauchsverordnung an

3. Juni 2014

Der Europäische Rat hat Anfang April 2014 den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung zur Bekämpfung von Marktmissbrauch und einen Richtlinienentwurf über strafrechtliche Sanktionen bei Marktmissbrauch angenommen. Die Legislativentwürfe wurden zuvor bereits im September 2013 bzw. im Februar 2014 vom Europäischen Parlament im Plenum angenommen. Zusammen mit dem Richtlinienentwurf über strafrechtliche Sanktionen zielt die geplante Verordnung darauf ab, die Marktintegrität sowie den Investorenschutz zu verbessern und die bestehende Richtlinie 2003/6/EG über Marktmissbrauch zu adaptieren bzw. zu ersetzen. Weiterlesen…

Basler Ausschuss veröffentlicht finalen Standard iZm der Eigenmittelunterlegung von Forderungen gegenüber zentralen Gegenparteien

3. Juni 2014

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht veröffentlichte am 10. April 2014 einen finalen Standard zur Berechnung der Eigenmittelanforderungen für Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien (Central Counterparties – CCP). Das Dokument wird die im Juli 2012 publizierten vorläufigen Regeln mit 1. Januar 2017 ersetzen – bis zu diesem Zeitpunkt sind jedoch weiterhin die Übergangsregelungen anzuwenden. Weiterlesen…

EBA, ESMA und EIOPA konsultieren über Technische Regulierungsstandards zu EMIR

3. Juni 2014

Am 14. April 2014 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden ein Konsultationspapier zu Technischen Regulierungsstandards in Zusammenhang mit EMIR. Im Konkreten befasst sich das Konsultationspapier mit:

  • dem Risikomanagementprozess von Gegenparteien für nicht zentral abgewickelte OTC-Derivate,
  • den Kriterien für die Inanspruchnahme von Konzernausnahmen sowie
  • den Definitionen von praktischen und gesetzlichen Handelshemmnissen.

Durch die öffentliche Konsultation soll die Meinung der Marktteilnehmer eingeholt werden, um eine verhältnismäßige Implementierung der Standards sicherzustellen. Reaktionen auf die Konsultation können bis einschließlich 14. Juli 2014 schriftlich eingereicht oder im Rahmen einer mündlichen Anhörung, die am 2. Juni 2014 in London stattfindet, vorgebracht werden.

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FSB startet Machbarkeitsstudie zur Aggregation von OTC-Derivatedaten

13. März 2014

Vor dem Hintergrund der internationalen Regularien zur Meldung von OTC-Transaktionen innerhalb der G20-Staaten (beispielsweise in der EU: EMIR, in den USA: Dodd-Frank Act Title VII) hat das FSB ein Konsultationsverfahren gestartet, um die ersten Erfahrungen mit den seit geraumer Zeit in den einzelnen Jurisdiktionen gesammelten Daten zu OTC-Derivaten zu evaluieren. Das Konsultationsdokument, das am 4. Februar 2014 veröffentlicht wurde, stellt den ersten Schritt zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie dar. Ziel der Evaluierung ist eine Einschätzung dahingehend, ob eine Aggregation der Daten einerseits und die bereits implementierten Regelungen andererseits dazu geeignet sind, die Transparenz im weltweiten OTC-Derivatemarkt zu verbessern, systemische Risiken zu vermindern und dem Marktmissbrauch auf einem globalen Level entgegen zu wirken.

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ESMA berät über Anforderungen für Counterparties aus nicht vergleichbaren Drittstaaten in Zusammenhang mit EMIR

20. August 2013

Am 17. Juli 2013 veröffentlichte die ESMA ein Konsultationspapier in Bezug auf bestimmte Fälle bei OTC-Derivatetransaktionen im Zusammenhang mit EMIR (European Market Infrastructures Regulation). Darin geht es um die Behandlung von Counterparties aus Drittstaaten mit nicht vergleichbaren Aufsichtsregimes. Ziel des angelaufenen Beratungsprozesses ist die Schließung von noch offenen Regelungslücken der EU-Verordnung. Weiterlesen…

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ESMA konkretisiert Bestimmungen zum zentralen Clearing in Zusammenhang mit EMIR

20. August 2013

Am 12. Juli 2013 veröffentlichte die ESMA ein Diskussionspapier zu technischen Regulierungsstandards (RTS) in Zusammenhang mit der EMIR-Verordnung, in deren Rahmen  zentrale Clearingverpflichtungen bei OTC-Transaktionen definiert werden. Diese Konsultation dient einerseits der Definition, welche OTC-Derivateklassen dem zentralen Clearing zu unterziehen sind, und andererseits der Festlegung der entsprechenden Übergangsfristen. Weiterlesen…

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Rat und Europäisches Parlament einigen sich in puncto Marktmissbrauchsverordnung

15. Juli 2013

Gemäß Presseaussendung vom 26. Juni 2013 einigten sich Rat und Europäisches Parlament auf einen Entwurf der Verordnung über Insider-Geschäfte und Marktmanipulation (Proposal for a Regulation of the European Parliament and of the Council on insider dealing and market manipulation). Zusammen mit dem Richtlinienentwurf über strafrechtliche Sanktionen zielt die geplante Verordnung darauf ab, die Marktintegrität sowie den Investorenschutz zu verbessern und adaptiert bzw. ersetzt die Richtlinie über Marktmissbrauch vom 28. Jänner 2003 (Richtlinie 2003/6/EG). Weiterlesen…