Schlagwort-Archive: Eigenmittel

BCBS-Konsultationsdokument zur Überarbeitung des G-SIB-Bewertungsrahmens

Das Basler Komitee (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) hat am 30. März 2017 eine Überarbeitung seines Rahmenwerks für die Bewertung global systemrelevanter Banken (G-SIB) veröffentlicht. Die aktuelle Fassung dieser Bestimmungen (BCBS #255) wurde im Juli 2013 veröffentlicht. BCBS-Konsultationsdokument zur Überarbeitung des G-SIB-Bewertungsrahmens weiterlesen

ITS zur Änderung der DVO 2016/2070/EU

Am 4. Mai veröffentlichte die EBA den finalen Entwurf technischer Durchführungsstandards (ITS) zur Änderung der Durchführungsverordnung 2016/2070/EU (DVO). Diese enthält Regeln in Zusammenhang mit dem Benchmarking, im Zuge dessen die EBA die Ergebnisse von internen Risikomodellen bankübergreifend vergleicht. Die Änderungen wurden durch eine Aktualisierung des Single Rulebook im Bereich Meldewesen nötig. ITS zur Änderung der DVO 2016/2070/EU weiterlesen

RTS-Entwurf zur Präzisierung von Parametern bei der Anwendung des IRB-Ansatzes

Die CRR sieht bei der Anwendung des IRB-Ansatzes die Berücksichtigung eines Konjunkturabschwungs bei eigenen LGD-Schätzungen (Loss Given Default) und bei eigenen Umrechnungsfaktorschätzungen (Conversion Factor, CF) vor. Im vorliegenden RTS-Entwurf vom 1. März 2017 präzisiert die EBA die Art, das Ausmaß und die Dauer eines derartigen Konjunkturabschwungs. RTS-Entwurf zur Präzisierung von Parametern bei der Anwendung des IRB-Ansatzes weiterlesen

Europäische Zentralbank veröffentlicht Empfehlung zur Dividenden-Ausschüttungspolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 13. Dezember 2016 eine Empfehlung zur Dividenden-Ausschüttungspolitik veröffentlicht. In dieser gliedert sie Kreditinstitute in drei Kategorien und empfiehlt jeder Kategorie eine aus ihrer Sicht angemessene Ausschüttungspolitik. Europäische Zentralbank veröffentlicht Empfehlung zur Dividenden-Ausschüttungspolitik weiterlesen

Finaler Entwurf von RTS zur Beurteilung interner Marktrisikomodelle und Definition des signifikanten Anteils

Am 22. November 2016 veröffentlichte die EBA den finalen Entwurf Technischer Regulierungsstandards (RTS) für die zuständigen Behörden zur Spezifizierung (1) der Beurteilungsmethodik in Bezug auf die Einhaltung der Anforderungen zur Verwendung interner Modelle für Marktrisiken durch ein Institut sowie (2) der Beurteilung eines signifikanten Anteils nach Artikel 363 Abs. 4 lit. b und c CRR. Damit kommt die EBA ihrem Mandat aus Artikel 363 Abs. 4 lit. c der CRR nach. Finaler Entwurf von RTS zur Beurteilung interner Marktrisikomodelle und Definition des signifikanten Anteils weiterlesen

BCBS: Überarbeitung des Verbriefungsrahmenwerkes

Im Juli 2016 veröffentlichte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) eine überarbeitete Version des Basel III-Verbriefungsrahmenwerks. Dieses muss von Kreditinstituten (KI) für die Ermittlung der regulatorischen Eigenmittelanforderungen für ihre Risikopositionen aus traditionellen und synthetischen Verbriefungen oder ähnlichen Strukturen angewendet werden. BCBS: Überarbeitung des Verbriefungsrahmenwerkes weiterlesen

Leitfaden der EZB zur Prüfung der Anrechenbarkeit von Instrumenten als zusätzliches Kernkapital und Ergänzungskapital

Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) am 6. Juni 2016 veröffentlichte Leitfaden schildert das Verfahren, das von der EZB bei der Prüfung der Anrechenbarkeit von Instrumenten als zusätzliches Kernkapital und Ergänzungskapital angewendet wird. Außerdem geht er auf die Angaben ein, die von den bedeutenden beaufsichtigten Unternehmen (im Weiteren “Unternehmen”) zu machen sind. Leitfaden der EZB zur Prüfung der Anrechenbarkeit von Instrumenten als zusätzliches Kernkapital und Ergänzungskapital weiterlesen

Konsultationsdokument des BCBS zur einheitlichen Anwendung des IRB-Ansatzes

Das Basler Komitee für Bankenaufsicht (BCBS) veröffentlichte am 24. März 2016 ein Konsultationsdokument zur Anpassung des Advanced IRB Ansatzes (A-IRB) einerseits, sowie des Foundation IRB Ansatzes (F-IRB) andererseits. Das vorliegende Dokument zielt darauf ab, die Komplexität des IRB Rahmenwerks zu verringern, die Vergleichbarkeit der Modelle zu fördern und die damit einhergehenden starken Divergenzen bei der Berechnung der Risikogewichte des Kreditrisikos zu minimieren. Ergänzend zum vorliegenden Konsultationspapier ist das am 22. Dezember 2014 veröffentlichte Dokument des BCBS zur Ausgestaltung der Capital Floors (Deloitte berichtete) zu lesen. Die Änderungen des bestehenden IRB Rahmenwerks sind Teil des Reformprogramms des BCBS für das Jahr 2016. Konsultationsdokument des BCBS zur einheitlichen Anwendung des IRB-Ansatzes weiterlesen

BCBS veröffentlicht finalen Standard zum Zinsrisikomanagement im Bankbuch (IRRBB)

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat die im Juni 2015 zur Konsultation (Deloitte berichtete) veröffentlichten und überarbeiteten Standards zum Zinsrisiko im Bankbuch (Interest Rate Risk in the Banking Book, IRRBB) finalisiert und am 21. April 2016 publiziert. Dieser finale Standard stellt eine Überarbeitung der im Jahr 2004 vom BCBS veröffentlichten “Grundsätze für das Management und die Überwachung des Zinsrisikos” dar und spiegelt die Anforderungen der Aufsichtsbehörden an die Identifikation, Bewertung, Überwachung und Kontrolle des IRRBB wider. BCBS veröffentlicht finalen Standard zum Zinsrisikomanagement im Bankbuch (IRRBB) weiterlesen

Änderung der FMA-Kapitalpuffer-Verordnung

Am 16. März 2016 veröffentlichte die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) eine Novelle der Kapitalpuffer-Verordnung (KP-V). Die KP-V legt eine antizyklische Kapitalpufferrate, einen Systemrisikopuffer sowie die Berechnungsgrundlagen für den antizyklischen Kapitalpuffer und die Ausschüttungsbeschränkungen bei Unterschreitung der kombinierten Kapitalpuffer-Anforderungen fest. Änderung der FMA-Kapitalpuffer-Verordnung weiterlesen

Konsultationspapier zum überarbeiteten Standardansatz für operationelle Risiken

Am 4. März 2016 veröffentlichte das Basler Komitee (BCBS) ein Konsultationspapier zum neuen “Standardansatz” für die Bewertung operationeller Risiken (Standardised Measurement Approach, SMA). Der neue SMA basiert auf dem ersten Konsultationspapier von Oktober 2014 und ersetzt den bisherigen Standardansatz sowie den fortgeschrittenen Bewertungsansatz (Advanced Measurement Approach, AMA), der insb. aufgrund der hohen Komplexität ersatzlos gestrichen werden soll. Der Fokus des gegenständlichen Entwurfes liegt daher auf einer im Vergleich zum AMA einfacheren und einheitlicheren Methodik, womit eine bessere Vergleichbarkeit der Kapitalanforderungen über verschiedene Institute hinweg erreicht werden soll. Wie bei BCBS-Papieren Usus, soll das überarbeitete Rahmenwerk für international tätige Banken auf konsolidierter Ebene anzuwenden sein.

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MREL: Verzögerungen bei der Delegierten Verordnung und Entwurf von Meldetemplates

Die Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD, RL 2014/59/EU) etablierte ein Konzept mit neuen Kategorien von Verbindlichkeiten, das nicht mit der bisherigen Definition der Capital Requirements Regulation (CRR, VO 2013/575/EU) übereinstimmt. Eine zentrale Rolle nimmt hier das “Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities” (MREL-Quote) ein, das sind Eigenmittel und gewisse, langfristige (“berücksichtigungsfähige”) Verbindlichkeiten. Diese Verbindlichkeiten sollen im Abwicklungsfall herabgeschrieben der in aufsichtsrechtliche Eigenmittel umgewandelt werden können. MREL: Verzögerungen bei der Delegierten Verordnung und Entwurf von Meldetemplates weiterlesen

Prioritäten der EZB-Bankenaufsicht für 2016

Am 6. Jänner 2016 veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre fünf Schwerpunkte in ihrer Tätigkeit als Aufsichtsbehörde. Diese Prioritäten basieren auf einer Einschätzung, mit welchen wesentlichen Risiken die beaufsichtigten Kreditinstitute (KI) in ihrem derzeitigen Umfeld konfrontiert sind. Prioritäten der EZB-Bankenaufsicht für 2016 weiterlesen

Konsultationspapier der Bank of England zu den Mindestanforderungen für Eigenmittel und anrechenbaren Verbindlichkeiten (MREL)

Die Bank of England (BoE) veröffentlichte am 11. Dezember 2015 ein Konsultationsdokument zum bereits am 1. Dezember 2015 publizierten „Framework of capital requirements for UK banks“. Das Dokument betrifft sowohl Banken als auch Baugenossenschaften sowie Investmentfirmen und liefert Ansätze zur Festsetzung der “minimum requirements on own funds and eligible liabilities”. Zudem veröffentlichte die Prudential Regulation Authority (PRA) ein Konsultationsdokument, das im Besonderen auf das Verhältnis zwischen Säule 1-Kapitalpuffern und MREL-fähigen Kapitalbestandteilen eingeht. Konsultationspapier der Bank of England zu den Mindestanforderungen für Eigenmittel und anrechenbaren Verbindlichkeiten (MREL) weiterlesen

EZB-Empfehlung zur Dividendenausschüttung

Am 30. Dezember 2015 wurde im Amtsblatt der Europäischen Union die Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Politik bezüglich der Dividendenausschüttung kundgemacht. Die EZB empfiehlt den bedeutenden beaufsichtigten Unternehmen oder Gruppen (Significant Institutions, SI) eine konservative Ausschüttungspolitik, um ihre Eigenkapitalbasis zu stärken und damit für das schwierige makroökonomische Umfeld vorbereitet zu sein. EZB-Empfehlung zur Dividendenausschüttung weiterlesen

Zweites Konsultationspapier zum überarbeiteten Standardansatz für Kreditrisiken

Am 10. Dezember 2015 veröffentlichte der Basler Ausschuss sein zweites Konsultationspapier zum überarbeiteten Standardansatz für Kreditrisiken (KSA). Im neuen Entwurf wurden einige Rückmeldungen aus der ersten Konsultationsphase berücksichtigt. Zweites Konsultationspapier zum überarbeiteten Standardansatz für Kreditrisiken weiterlesen

Kundmachung mehrerer Verordnungen im Bundesgesetzblatt

Im Dezember 2015 wurden zahlreiche Verordnungen und Gesetze im Bundesgesetzblatt kundgemacht: Die Vorabgenehmigung für die Rückzahlung von Genossenschaftsanteilen, die FMA-Kostenverordnung 2016 (FMA-KVO 2016), die Eigentümerkontrollverordnung 2016 (EKV 2016), die FMA-Kapitalpuffer-Verordnung, die Durchführungsverordnung des Gemeinsamen Meldestandard-Gesetzes (GMSG-DV) sowie die Begleitmaßnahmen zur Single Resolution Mechanism-Verordnung (SRM-VO). Kundmachung mehrerer Verordnungen im Bundesgesetzblatt weiterlesen

ESA veröffentlichen Technische Standards zur Zuordnung der Bonitätsbeurteilung von Ratingagenturen

Die CRR sieht beim Standardansatz die Vergabe von Risikogewichten gemäß Bonitätsklassen auf Basis der Kreditqualität vor. Für das Mapping verweist Art. 113ff. CRR auf Bonitätsbeurteilungen von externen Ratingagenturen (sog. External Credit Assessment Institutions, ECAI). Im Gegensatz zum Mapping unter dem Basel II Regime (vgl. Richtlinien 2006/48/EG bzw. 2006/49/EG), wo nur auf Ratings der drei marktbeherrschenden Agenturen (S&P, Moody’s, Fitch) referenziert wurde, ist nun eine automatische Anerkennung von Ratings aller in Einklang mit der Ratingagenturen-Verordnung (VO 1060/2009) registrierten oder zertifizierten ECAI möglich. Die vorliegenden ITS vom 11. November 2015 konkretisieren das Mapping näher und definieren darüber hinaus erweiterte quantitative und qualitative Anforderungen an den Prozess der Ratingerstellung.

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EBA veröffentlicht Leitlinienentwurf zur Berücksichtigung des CVA-Risikos beim SREP

Gemäß Art. 456 Abs. 2 CRR hat die EBA die Erfüllung der Eigenmittelanforderung für das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung (Credit Valuation Adjustment, CVA-Risiko) zu überwachen und der Kommission hierüber Bericht zu erstatten. Auf dieser Grundlage veröffentlichte die EBA am 25. Februar 2015 einen umfassenden Bericht über das CVA-Risiko, in dem sie weitreichende Verbesserungen bei der Berücksichtigung des CVA-Risikos bei den Eigenmittelanforderungen vorschlägt. Die in diesem Bericht vorgeschlagenen Neuerungen sollen bei der Überarbeitung der Eigenmittelanforderungen für das CVA-Risiko vom europäischen Gesetzgeber berücksichtigt werden. Bis zur Umsetzung dieser Änderungen auf europäischer Ebene will die EBA mittels Leitlinien die einheitliche Berücksichtigung des CVA-Risikos beim Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) gewährleisten. Daher veröffentlichte die EBA am 12. November 2015 einen Leitlinienentwurf in Form eines Konsultationspapieres (EBA/CP/2015/21) zur Berücksichtigung des CVA-Risikos beim SREP. EBA veröffentlicht Leitlinienentwurf zur Berücksichtigung des CVA-Risikos beim SREP weiterlesen

VO der Kommission über niedrigere Eigenmittelanforderungen für das Fremdwährungsrisiko bei eng verbundenen Währungen

Nach dem Standardansatz für das Marktrisiko dürfen Institute niedrigere Eigenmittelanforderungen für das Fremdwährungsrisiko gegenüber ausgeglichenen Positionen in zwei Währungen erfüllen. Voraussetzung hierfür ist, dass die beiden Währungen als eng verbunden eingestuft sind. Ein Verzeichnis dieser eng verbundenen Währungen wurde am 28. November 2015 als delegierte Verordnung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. VO der Kommission über niedrigere Eigenmittelanforderungen für das Fremdwährungsrisiko bei eng verbundenen Währungen weiterlesen