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ESA veröffentlichen Diskussionspapier zur Verwendung von Big Data durch Finanzinstitute

16. Januar 2017

Am 19. Dezember 2016 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss von EBA, ESMA und EIOPA (gemeinsam “ESA”) ein Diskussionspapier zur Verwendung von Big Data durch Finanzinstitute (FI). Big Data Technologien haben nach Ansicht der ESA das Potenzial, den Financial Services Sektor zu ändern. Banken, Versicherungen und Investmentfirmen verwenden Big Data, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen sowie um ihre Effizienz zu steigern. Weiterlesen…

Neue Veröffentlichungen mit Bezug zu EMIR

17. August 2016

Im Juli 2016 gab es eine Reihe von Veröffentlichungen, die einen direkten Bezug zur Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (EMIR) aufweisen:

  • Entwurf der Delegierten Verordnung zu technischen Regulierungsstandards für die Clearingpflicht
  • Verzögerung der Annahme der technischen Standards zur Risikominderung für nicht zentral geclearte OTC-Derivate
  • Konsultationspapier zur Clearingpflicht für Parteien mit begrenztem Geschäftsumfang

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ESAs veröffentlichen finalisierten Entwurf technischer Standards für PRIIPs

18. Mai 2016

Am 7. April 2016 veröffentlichten die Europäischen Aufsichtsbehörden (European Supervisory Authorities, ESAs), bestehend aus EBA, ESMA und EIOPA, den finalen Entwurf Technischer Standards zu Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte. Regulatorische Grundlage ist die PRIIPS-Verordnung (VO 2014/1286/EU), die einen europaweit einheitlichen Informationsstandard anhand von Basisinformationsblättern (Key Information Documents, KIDs) für alle verpackten Anlageprodukte und Versicherungsanlageprodukte (Packaged Retail and Insurance-based Investment Products, PRIIPs) für Kleinanleger vorsieht. Die dreiseitigen KIDs sollen Kleinanlegern durch den Hersteller oder etwaige Vertriebspartner vor Verkauf des Produkts zur Verfügung gestellt werden und die Transparenz sowie Vergleichbarkeit von Informationen erhöhen. Weiterlesen…

ESAs veröffentlichen finalen RTS-Entwurf zu Risikominderungstechniken für nicht durch eine CCP geclearte OTC-Derivate

18. Mai 2016

Die drei europäischen Aufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA (European Supervisory Authorities, ESAs) haben am 8. März 2016 einen gemeinsamen finalen Entwurf von technischen Regulierungsstandards (Regulatory Technical Standards, RTS) zu Risikominderungstechniken für OTC-Derivatkontrakte, die nicht durch eine zentrale Gegenpartei (CCP) gecleart werden, veröffentlicht. Die RTS wurden auf der Grundlage von Artikel 11 Abs. 2 EMIR (Verordnung (EU) Nr. 648/2012) verfasst und basieren auf von den ESAs zuvor veröffentlichten Konsultationsdokumenten. Weiterlesen…

Anwendung von Solvency II beginnt

2. März 2016

Die EU-Richtlinie betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit (Solvency II, RL 2009/138/EG, Deloitte-Artikel zu Solvency II) ist seit 1. Jänner 2016 anzuwenden. Solvency II soll die finanzielle Stabilität der (Rück-)Versicherungsunternehmen sowie den Konsumentenschutz im Versicherungsmarkt sicherstellen. In Österreich wurde Solvency II primär durch die Einführung des neuen Versicherungsaufsichtsgesetzes 2016 (VAG 2016) umgesetzt (Deloitte-Artikel zum VAG 2016). Das VAG 2016 trat dementsprechend am 1. Jänner 2016 in Kraft.

Link zur Pressemitteilung der EIOPA

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ESA äußern sich zum Cross-Selling von Finanzprodukten

2. März 2016

Am 26. Jänner 2016 veröffentlichten die Europäischen Aufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA (European Supervisory Authorities, ESA) einen gemeinsamen Brief an die EU-Kommission, in dem sie auf bestehende Unterschiede in den EU-Regelungen zum Thema Cross-Selling von Finanzprodukten hinweisen. Konkret bitten sie die EU-Kommission, die bestehenden Unterschiede in den Regelungen zu überprüfen und ggf. angemessene und notwendige Schritte einzuleiten, um diese zu beheben. Weiterlesen…

ESA veröffentlichen Technische Standards zur Zuordnung der Bonitätsbeurteilung von Ratingagenturen

17. Dezember 2015

Die CRR sieht beim Standardansatz die Vergabe von Risikogewichten gemäß Bonitätsklassen auf Basis der Kreditqualität vor. Für das Mapping verweist Art. 113ff. CRR auf Bonitätsbeurteilungen von externen Ratingagenturen (sog. External Credit Assessment Institutions, ECAI). Im Gegensatz zum Mapping unter dem Basel II Regime (vgl. Richtlinien 2006/48/EG bzw. 2006/49/EG), wo nur auf Ratings der drei marktbeherrschenden Agenturen (S&P, Moody’s, Fitch) referenziert wurde, ist nun eine automatische Anerkennung von Ratings aller in Einklang mit der Ratingagenturen-Verordnung (VO 1060/2009) registrierten oder zertifizierten ECAI möglich. Die vorliegenden ITS vom 11. November 2015 konkretisieren das Mapping näher und definieren darüber hinaus erweiterte quantitative und qualitative Anforderungen an den Prozess der Ratingerstellung.

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ESAs veröffentlichten gemeinsames Konsultationspapier zu PRIIPs Key Information Documents

17. Dezember 2015

Am 11. November 2015 veröffentlichten die Europäischen Aufsichtsbehörden (European Supervisory Authorities, ESA), bestehend aus EBA, ESMA und EIOPA, ein gemeinsames Konsultationspapier zu sog. Basisinformationsblättern, um den entsprechenden Anforderungen der PRIIPs-Verordnung (VO 2014/1286/EU) nachzukommen. Weiterlesen…

EBA, EIOPA und ESMA konsultieren zwei Leitlinien iZm der 4.Anti-Geldwäsche Richtlinie

11. Dezember 2015

Der Gemeinsame Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, ESMA und EIOPA bzw. ESA) hat am 21. Oktober 2015 das Konsultationsverfahren zu zwei Anti-Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungs-Leitlinien (GW/TF-Leitlinien) gestartet. Die Leitlinien dienen der Konkretisierung des risikoorientierten Ansatzes sowie der europaweiten Harmonisierung der Umsetzung der 4. Anti-Geldwäsche-Richtlinie. Weiterlesen…

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EBA-Arbeitsprogramm für das Jahr 2016

11. Dezember 2015

Die EBA veröffentlichte am 30. September 2015 ihr Arbeitsprogramm („Annual Work Programme“), in dem die Hauptziele und -aufgaben für das Jahr 2016 definiert werden. Der strategische Fokus ist in acht Aufgabenbereiche kategorisiert, die wiederum in 34 Maßnahmen unterteilt werden. Weiterlesen…

EIOPA veröffentlicht finalen Konsultationsbericht zum zweiten Paket der Technischen Durchführungsstandards und Leitlinien unter Solvency II

1. September 2015

Am 6. Juli 2015 veröffentlichte die EIOPA ihren Konsultationsbericht zum zweiten Paket der Technischen Durchführungsstandards (Implementing Technical Standards, ITS) und Leitlinien (Guidelines, GL) unter Solvency II. Dieses zweite Paket umfasst umfangreiche Anforderungen zu Säule 1 (quantitative Anforderungen), Säule 2 (qualitative Anforderungen) und Säule 3 (Anforderungen an die Berichterstattung). Weiterlesen…

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ESAs veröffentlichen gemeinsames Diskusionspapier zum Basisinformationsblatt für PRIIPs

24. Juli 2015

Am 23. Juni 2015 veröffentlichte der Gemeinsame Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, ESMA und EIOPA – ESAs) ein Diskussionspapier zum Basisinformationsblatt (KID) für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsprodukte (Packaged retail and insurance-based investment products – PRIIP). Weiterlesen…

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EBA, ESMA und EIOPA veröffentlichen zweites Konsultationsdokument zu Margin-Anforderungen für nicht zentral abgewickelte Derivate

24. Juli 2015

Am 10. Juni 2015 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) einen zweiten Entwurf Technischer Regulierungsstandards (RTS) zu den regulatorischen Rahmenbedingungen der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 für OTC Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister (European Market Infrastructure Regulation – EMIR). Basierend auf Artikel 11 der EMIR definieren die RTS Margin-Anforderungen an nicht zentral abgewickelte Finanztransaktionen und diesbezügliche Kreditrisikominderungstechniken. Der zweite Entwurf der RTS fußt auf den Vorschlägen des ersten Konsultationspapiers (Deloitte berichtete) sowie den Ergebnissen eines intensiven Dialogs der ESAs mit Behörden und der Industrie, um potenziell operative Hindernisse bei der Implementierung des regulatorischen Rahmenwerks zu identifizieren. Im Zuge der zweiten Konsultationsphase sollen abschließend einige restliche Themenschwerpunkte geklärt werden, da der Großteil der inhaltlichen Entscheidungen bereits während der ersten Phase getroffen wurde. Weiterlesen…

EIOPA veröffentlicht eine Stellungnahme zur Anwendung Interner Modelle

20. Mai 2015

Am 14. April 2015 veröffentlichte die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (EIOPA) eine Stellungnahme zum Umgang mit Anträgen für die Genehmigung von internen Modellen. Ziel der Veröffentlichung ist einerseits eine harmonisierte Anwendung der Vorgaben von Solvency II sowie andererseits Inkonsistenzen in der Auslegung vorzubeugen.

Konkret adressiert die Stellungnahme die unterschiedliche Abbildung von Risiken, die bei Exposures in Staatsanleihen bestehen. Zudem soll sie eine angemessene Berücksichtigung dieser bei der Anwendung von internen Modellen gewährleisten. Zudem wird die EIOPA eine Follow-up-Studie zu den von den nationalen Aufsichtsbehörden angewandten Praktiken erstellen, um einen einheitlichen Umgang mit diesen Exposures sicherzustellen. Auf Basis der Ergebnisse der Studie entscheidet die EIOPA über weiterführende Vorgaben und Maßnahmen. Zusätzlich schlägt die EIOPA die Erstellung von Vergleichsstudien auf nationaler Ebene vor, in denen pimär Erfahrungen mit der Anwendung interner Modelle gesammelt werden. Anschließend sollen diese Informationen auf EU-Ebene, unter Koordination der EIOPA, in eine korrespondierende Studie einfließen.

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ESAs veröffentlichen Leitlinienentwurf iZm Ratingagenturen unter Solvency II

28. April 2015

Am 6. März 2015 veröffentlichte das gemeinsame Komitee der europäischen Finanz-Aufsichtsbehörden (European Supervisory Authorities – ESAs) ein Konsultationsdokument zum Entwurf einer Leitlinie (ITS- Implementing Technical Standards), das sich mit der Zuordnung von Ratingagenturen (External Credit Assessment Institution – ECAIs) zu korrespondierenden Bonitätsstufen unter Solvency II befasst.

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EIOPA veröffentlicht risikolose Zinsstrukturkurven für Solvency II

18. März 2015

Am 28. Februar 2015 veröffentlichte die EIOPA eine “Technische Dokumentation” zur Berechnung der risikolosen Zinsstrukturkurve für Solvency II-Zwecke und begleitend dazu “Technische Informationen”, in der sie die relevanten Zinsstrukturkurven per 31. Dezember 2014 darstellt. Weiterlesen…

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EIOPA startet Konsultation zum zweiten Paket der Technischen Durchführungsstandards und Leitlinien unter Solvency II

26. Januar 2015

Am 2. Dezember 2014 hat die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) die öffentliche Konsultation zum zweiten Paket Technischer Durchführungsstandards (Implementing Technical Standards ITS) und Leitlinien zu Solvency II gestartet. Wie bereits im Ende Januar 2014 veröffentlichten Zeitplan (Deloitte berichtete) ist es vorgesehen, dass die Entwicklung konkreter Umsetzungsdetails für das neue Aufsichtsregime Solvency II in Form von ITS und Leitlinien in jeweils zwei Paketen erfolgt. Weiterlesen…

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Gemeinsamer Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden veröffentlicht Technische Standards zu Risikokonzentrationen und gruppeninternen Transaktionen für Finanzkonglomerate

21. Januar 2015

Am 23. Dezember 2014 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss der drei europäischen Finanzaufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA (European Supervisory Authorities – ESAs) einen finalen Entwurf Technischer Standards (RTS) in Zusammenhang mit der Finanzkonglomerate-Richtlinie 2002/87/EG (Financial Conglomerates Directive – FICOD). Ziel ist es, die in Artikel 2 der Richtlinie enthaltenen Definitionen zu präzisieren sowie Regelungen zu Risikokonzentrationen (Artikel 7) und konzerninternen Transaktionen (Artikel 8) und deren technische Anwendung (Anhang II) zu konkretisieren. Weiterlesen…

EIOPA veröffentlicht technische Durchführungsstandards zu Genehmigungsprozessen im Rahmen von Solvency II

15. Dezember 2014

Am 31. Oktober 2014 hat die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) eine Reihe von Entwürfen technischer Durchführungsstandards (Implementing Technical Standards, ITS) zu diversen Genehmigungsprozessen veröffentlicht, die im Rahmen von Solvency II notwendig sein werden. Für das In-Krafttreten dieser Entwürfe ist vor der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU eine Annahme durch die EU Kommission innerhalb von drei Monaten erforderlich. Erst dann erhalten die technischen Durchführungsstandards ihre unmittelbar rechtlich bindende Wirkung und bedürfen keiner weiteren Umsetzung in nationales Recht. Weiterlesen…

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EIOPA veröffentlicht ein Konsultationspapier zur Berechnung der Zinskurve, mit der künftige Zahlungsströme für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen abzuzinsen sind

15. Dezember 2014

Solvency II (Rahmenrichtlinie 2009/138/EG) ist ein EU-weites Projekt, dessen Ziel eine grundlegende Reform des Versicherungsaufsichtsrechts, insbesondere der Solvabilitätsvorschriften für Versicherungsunternehmen ist. Hierbei soll das bisher statische System zur Bestimmung der Eigenmittelanforderungen durch ein risikobasiertes System ersetzt werden (Säule I). Neben Veröffentlichungsvorschriften (Säule III) sollen vor allem auch qualitative Elemente (z.B. internes Risikomanagement – Säule II) stärker berücksichtigt werden. Einen wesentlichen Teil von Solvency II bildet die korrekte und einheitliche Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen. Zur Berechnung dieser versicherungstechnischen Rückstellungen ist gemäß Art 77 Abs 2 Solvency II die sogenannte maßgebliche risikofreie Zinskurve notwendig, mit der die künftigen Zahlungsströme abzuzinsen sind. Weiterlesen…

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