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EBA veröffentlicht Leitlinienentwurf zur Schätzung der Risikoparameter für den IRB-Ansatz

Am 14. November 2016 veröffentlichte die European Banking Authority (EBA) einen Leitlinienentwurf zur Schätzung von Ausfallwahrscheinlichkeiten (Probability of Default, PD) und Verlustquoten (Loss Given Default, LGD) und zur Behandlung ausgefallener Forderungen. Die Leitlinien sind gemeinsam mit den kürzlich veröffentlichten Leitlinien zur Ausfalldefinition und zum Materialitätsschwellenwert Teil einer umfangreichen Überarbeitung des IRB-Ansatzes durch die EBA. Durch die Klarstellung von Definitionen und Begriffen soll die Variabilität der Ergebnisse von internen Modellen, soweit sich nicht durch unterschiedliche Risikoprofile erklären lässt, reduziert werden. Ziel ist die Harmonisierung der Berechnungen bzw. eine Verbesserung der Vergleichbarkeit von Ergebnissen zwischen Banken. EBA veröffentlicht Leitlinienentwurf zur Schätzung der Risikoparameter für den IRB-Ansatz weiterlesen

Kommission veröffentlicht Verordnung zur Ergänzung der LCR

Die Europäische Kommission (EK) veröffentlichte am 31. Oktober 2016 einen Entwurf zur Ergänzung der CRR (Verordnung (EU) 575/2013). Der delegierte Rechtsakt beinhaltet überwiegend Spezifikationen zur Liquidity Coverage Ratio (LCR) in Hinblick auf zusätzliche Liquiditätsabflüsse für Sicherheiten, die aufgrund der Auswirkungen ungünstiger Marktbedingungen auf die Derivatgeschäfte eines Kreditinstituts (KI) benötigt werden. Kommission veröffentlicht Verordnung zur Ergänzung der LCR weiterlesen

Finaler Entwurf zur Festlegung technischer Durchführungsstandards im Hinblick auf die Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen durch externe Ratingagenturen (ECAI)

Die Europäische Komission (EK) veröffentlichte am 7. und am 11. Oktober die finalen Entwürfe (DVO (EU) 2016/1799 und DVO (EU) 2016/1801) zur Festlegung technischer Durchführungsstandards in Hinblick auf die Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen des Kreditrisikos und Verbriefungen durch externe Ratingagenturen (ECAI) zu Bonitätsstufen gem. CRR. ECAI verwenden ein breites Spektrum bei ihren angewandten Methoden. Folglich ist die Objektivität und Kohärenz bei der Zuordnung zu den entsprechenden CRR-Bonitätsstufen für die nachgelagerte Eigenmittelanforderungsberechnung von höchster Relevanz. Die Verwendung einer angemessenen Zuordnungsmethode soll zudem dazu beitragen, gleiche Wettbewerbsbedingungen für ECAI sowie für Institute, die die Ratings zur Risikobewertung nutzen, zu schaffen. Beim Zuordnungsprozess sollte auf quantitative und qualitative Faktoren sowie Referenzwerte zurückgegriffen werden. Finaler Entwurf zur Festlegung technischer Durchführungsstandards im Hinblick auf die Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen durch externe Ratingagenturen (ECAI) weiterlesen

EU-Kommission nimmt Technische Standards zur Clearingpflicht für Credit Default Swaps an

Die EU-Kommission hat am 1. März 2016 die Technischen Standards zur Clearingpflicht für Credit Default Swaps (CDS) gemäß EMIR in Form einer delegierten Verordnung angenommen. Inhaltlich handelt es sich dabei um jenes Regelwerk, mit dem die Pflicht zum zentralen Clearing von Index Credit Default Swaps (Index CDS) in Europa eingeführt wird. Seit Übermittlung des finalen Entwurfs (Deloitte berichtete) seitens der ESMA an die EU-Kommission gab es keine inhaltlichen Änderungen. EU-Kommission nimmt Technische Standards zur Clearingpflicht für Credit Default Swaps an weiterlesen

Die ESMA übermittelt technische Regulierungsstandards zur Clearingpflicht für CDS Kontrakte an die Kommission zur Billigung

Die ESMA hat am 1. Oktober 2015 ihren finalen Entwurf zur Clearingpflicht von CDS Kontrakten an die Europäische Kommission zur Billigung übermittelt. Inhaltlich handelt es sich bei diesem Dokument um jenes Regelwerk, mit dem die Pflicht zum zentralen Clearing von Index Credit Default Swaps (Index CDS) in Europa eingeführt wird. Die ESMA übermittelt technische Regulierungsstandards zur Clearingpflicht für CDS Kontrakte an die Kommission zur Billigung weiterlesen

MiFID II/MiFIR technische Standards von ESMA finalisiert

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) veröffentlichte am 28. September 2015 die von ihr finalisierten technischen Standards (Regulatory Technical Standards – RTS) zu gewissen Aspekten von MiFID II/MiFIR, wodurch lang erwartete Details für die Umsetzung festgelegt wurden. Die Die Europäische Kommission hat nun drei Monate für die Billigung der RTS – darauf folgt eine einmonatige Einspruchsfrist des Europäischen Parlaments und des Rates bevor die RTS im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden und in Kraft treten können. Die Anwendung von MiFID II/MiFIR ist ab dem 3. Jänner 2017 vorgesehen. MiFID II/MiFIR technische Standards von ESMA finalisiert weiterlesen

EBA veröffentlicht finalen Entwurf zu technischen Standards für die Veröffentlichung der Leverage Ratio

Am 5. Juni 2014 veröffentlichte die European Banking Authority (EBA) ihren finalen Entwurf der Technischen Standards (Implementing Technical Standards – ITS) zur Regelung der Offenlegungspflichten in Zusammenhang mit der Leverage Ratio. Ziel der ITS ist eine EU-weite Harmonisierung der Offenlegungspraxis, indem einheitliche Templates und Implementierungsanforderungen zur Verfügung gestellt werden. EBA veröffentlicht finalen Entwurf zu technischen Standards für die Veröffentlichung der Leverage Ratio weiterlesen

EBA veröffentlicht Konsultationspapier zu qualitativen Anforderungen für die Benutzung eines fortgeschrittenen Messansatzes für das Operationelle Risiko

Am 12. Juni 2014 veröffentlichte die EBA Entwürfe zu Kriterien, die von den nationalen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Genehmigungsprozesses für die Anwendung eines fortgeschrittenen Messansatzes für das Operationelle Risiko (Advanced Measurement Approach – AMA) berücksichtigt werden sollen. Die Konsultationsphase für die technischen Standards (Regulatory Technical Standards – RTS) dauert bis 12. September 2014. Der Fokus des gegenständlichen Entwurfes liegt auf der Methodik, die von den zuständigen Behörden bei der Überprüfung von AMA Modellen angewandt werden soll. Speziell werden die qualitativen und quantitativen Anforderungen angegeben, die Banken erfüllen müssen, bevor eine Genehmigung zur Anwendung des AMA erteilt werden darf. EBA veröffentlicht Konsultationspapier zu qualitativen Anforderungen für die Benutzung eines fortgeschrittenen Messansatzes für das Operationelle Risiko weiterlesen

EBA veröffentlicht finale Entwürfe technischer Standards für die Identifizierung von Global Systemically Important Institutions (G-SIIs) und Offenlegungspflichten

Am 5. Juni 2014 hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) finale Entwürfe technischer Regulierungsstandards (RTS) zur Methodik der Ermittlung global systemrelevanter Institute (G-SIIs) sowie technischer Durchführungsstandards (ITS) zu Offenlegungsvorschriften für G-SIIs veröffentlicht. In ergänzend veröffentlichten Guidelines werden diese Offenlegungspflichten auch auf andere wichtige Institute ausgedehnt. Die Methodik zur Identifizierung der G-SIIs erfolgt übereinstimmend mit den Regeln der Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV) und unter Bedachtnahme auf die diesbezüglichen Standards des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) sowie des Financial Stability Board (FSB). Die Identifikation als G-SII, die in weiterer Folge zu einer höheren Kapitalanforderung führt, wird erstmals im Januar 2015 stattfinden. Die höhere Kapitalanforderung wird ein Jahr nach der erstmaligen Veröffentlichung der Identifikation als G-SII in Kraft treten, sodass den Instituten eine gewisse Anpassungszeit bleibt. EBA veröffentlicht finale Entwürfe technischer Standards für die Identifizierung von Global Systemically Important Institutions (G-SIIs) und Offenlegungspflichten weiterlesen

Änderungen zum VAG (Solvency II-Anpassungen) in Kraft getreten

Am 12. Juni 2014 wurde im Bundesgesetzblatt (BGBl. I Nr. 42/2014) ein Gesetz kundgemacht, mit dem das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) sowie das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz an weitere Solvency II Vorgaben angepasst wurden.

Die Änderungen sind mit 1. Juli 2014 in Kraft getreten.

Für Details verweisen wir auf unseren März-Newsletter.

Link zur Information des Parlaments

FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Interessenkonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen

Am 2. April 2014 veröffentlichte die FMA eine aktualisierte Version des Rundschreibens zur Interessenskonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen, mit dem das ursprüngliche Dokument vom 1. Dezember 2009 ersetzt wird. Das neue Rundschreiben orientiert sich an den ESMA Leitlinien Vergütungsgrundsätze und -verfahren (MiFID) vom 3. Juni 2013 und beschäftigt sich mit den aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für das Interessenskonfliktmanagement gemäß §§ 34f. WAG 2007 iZm Vergütungssystemen. FMA veröffentlicht Rundschreiben zur Interessenkonfliktproblematik bei bestimmten Vergütungssystemen weiterlesen

EBA, ESMA und EIOPA konsultieren über Technische Regulierungsstandards zu EMIR

Am 14. April 2014 veröffentlichte der gemeinsame Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden ein Konsultationspapier zu Technischen Regulierungsstandards in Zusammenhang mit EMIR. Im Konkreten befasst sich das Konsultationspapier mit:

  • dem Risikomanagementprozess von Gegenparteien für nicht zentral abgewickelte OTC-Derivate,
  • den Kriterien für die Inanspruchnahme von Konzernausnahmen sowie
  • den Definitionen von praktischen und gesetzlichen Handelshemmnissen.

Durch die öffentliche Konsultation soll die Meinung der Marktteilnehmer eingeholt werden, um eine verhältnismäßige Implementierung der Standards sicherzustellen. Reaktionen auf die Konsultation können bis einschließlich 14. Juli 2014 schriftlich eingereicht oder im Rahmen einer mündlichen Anhörung, die am 2. Juni 2014 in London stattfindet, vorgebracht werden.

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Europäisches Parlament verabschiedet MiFID II und MiFIR

Nach langen Verzögerungen verabschiedete das Europäische Parlament am 15. April 2014 neue bzw. erweiterte Regelungen zur Beaufsichtigung der Finanzmärkte (MiFID II/MiFIR). Ziel der Bestimmungen ist die Schließung bestehender Lücken in der Aufsichtsarchitektur sowie die Stärkung des Investorenschutzes, die Regulierung des Hochfrequenzhandels und die Eindämmung des spekulativen Rohstoffhandels auf EU-Ebene. Europäisches Parlament verabschiedet MiFID II und MiFIR weiterlesen

Europäisches Parlament und Rat einigen sich auf Single Resolution Mechanism

Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (COREPER) stimmte am 27. März 2014 im Auftrag des Rats einer Einigung mit dem Europäischen Parlament über die Schaffung eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism – SRM) zu. Teil des SRM sind Banken der Eurozone und Banken sonstiger Mitgliedstaaten, die von der Opt-In-Möglichkeit Gebrauch machen. Die rechtlichen Grundlagen des SRM werden in Form einer direkt anwendbaren Verordnung geschaffen. Europäisches Parlament und Rat einigen sich auf Single Resolution Mechanism weiterlesen

EBA veröffentlicht sechs finale technische Standards und einen Entwurf

Die europäische Bankenaufsicht veröffentlichte im März 2014 eine Reihe an technischen Standards in einer finalen Version. Diese müssen in weiterer Folge durch die Europäische Kommission vor der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU angenommen werden. EBA veröffentlicht sechs finale technische Standards und einen Entwurf weiterlesen

EBA veröffentlicht finale Guidelines zu variabler Vergütung unter der CRD IV

Am 27. März 2014 veröffentlichte die EBA ihre finalen Guidelines zur Berechnung und Anwendung des Nominaldiskontsatzes in Zusammenhang mit der variablen Vergütung gemäß Art 94(1)(g)(iii) der CRD IV (Guidelines on the applicable notional discount rate for variable remuneration). Die Guidelines sollen den betroffenen Instituten der EU-Mitgliedstaaten bei der Berechnung des Verhältnisses zwischen variabler und fixer Vergütungskomponente helfen (Deloitte berichtete).

ESMA veröffentlicht Stellungnahme zu strukturierten Retailprodukten

Am 27. März 2014 veröffentlichte die ESMA eine Stellungnahme zu “Good Practices” iZm der Emission und dem Vertrieb von strukturierten Retailprodukten (Structured Retail Products – Good practices for product governance arrangements). Die Stellungnahme richtet sich an die zuständigen Aufsichtsbehörden und hat das Ziel, einheitliche Praktiken in der Branche zu fördern und dadurch zur Stabilität, Integrität und Effektivität des Finanzsystems beizutragen. Konkret enthält die Dokument insb. Empfehlungen in den Bereichen Steuerung und Überwachung, Ausgestaltung, Testing und Distributionsstrategie von strukturierten Retailprodukten. Damit soll die derzeit bestehende Regulierungslücke bis zur Umsetzung der MiFID II-Regelungen zur Governance geschlossen werden.

Europäische Kommission verabschiedet Standards zur Vergütung unter CRD IV

Am 4. März 2014 veröffentlichte die Europäische Kommission technische Regulierungsstandards (RTS) iZm der Identifizierung von Mitarbeiterkategorien, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil von Instituten auswirkt („material risk takers“). Mit Hilfe der RTS werden die entsprechenden Bestimmungen in Artikel 92 ff. CRD IV ergänzt bzw. spezifiziert. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei nicht nur auf Kreditinstitute, sondern auch auf Wertpapierfirmen. Europäische Kommission verabschiedet Standards zur Vergütung unter CRD IV weiterlesen

ESMA fordert Konkretisierung der Derivate-Definition unter MiFID/EMIR

Mit Schreiben vom 14. Februar 2014 forderte die European Securities and Markets Authority (ESMA) die Europäische Kommission dazu auf, die Definition von „Derivate“ und „Derivatekontrakte“ im Rahmen der EMIR (VO (EU) 648/2012) zu präzisieren. Hintergrund dieser Anfrage ist, dass diese Begriffe zum gegenwärtigen Zeitpunkt innerhalb der EU nicht harmonisiert sind, was einen nachteiligen Effekt auf die konsistente Anwendung der EMIR haben könnte.

Die Definition von „Derivate“ in der EMIR verweist auf die Auflistung der Finanzinstrumente in der MiFID (Richtlinie 2004/39/EG). Die unterschiedlichen nationalen Umsetzungen der MiFID innerhalb der EU-Mitgliedstaaten haben dazu geführt, dass es keine einheitliche Definition von „Derivate“ und „Derivatekontrakte“ in der EU gibt. Um eine einheitliche Anwendung der EMIR sicherzustellen, ist es gemäß Angaben der ESMA essenziell, dass die respektiven Definitionen in der MiFID konkretisiert werden.

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Parlament und Rat unterstützen Vorschlag der Kommission zu UCITS V

Laut Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 25. Februar 2014 unterstützen das Europäische Parlament und der Rat den Vorschlag der Kommission für eine strengere Regulierung von UCITS-Fonds. Diese Regeln – in der Literatur als UCITS V bekannt – zielen auf eine erhebliche Erweiterung des Investorenschutzes ab und bilden einen weiteren wichtigen Schritt zur Wiederherstellung des Vertrauens der Anleger nach der Finanzkrise. Parlament und Rat unterstützen Vorschlag der Kommission zu UCITS V weiterlesen