FMA veröffentlicht Verordnungsentwurf zur Aufhebung der Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierungsrisiko-Verordnung 2016

Am 24. Oktober 2016 hat die FMA den Entwurf einer Verordnung veröffentlicht, mit der die Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierungsrisiko-Verordnung 2016 (GTV) aufgehoben werden soll. Mit der Richtlinie 2015/849/EU (Vierte Geldwäscherichtlinie) wurde die EU-Kommission ermächtigt, einen delegierten Rechtsakt zu erlassen, der die Länder auflistet, in denen ein hohes Risiko der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorliegt. Dieser Rechtsakt (Delegierte Verordnung (EU) 2016/1675) ist am 23. September 2016 in Kraft getreten. Als Folge der erweiterten Kompetenzen der EU-Kommission plant die FMA die Aufhebung der GTV.

Drittländer mit hohem Risiko laut der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1675 sind:

  • Afghanistan
  • Bosnien und Herzegowina
  • Demokratische Volksrepublik Korea
  • Demokratische Volksrepublik Laos
  • Guayana
  • Irak
  • Iran
  • Jemen
  • Syrien
  • Uganda
  • Vanuatu

Quellen: GTV Begutachtungsschreiben, GTV Verordnungsentwurf, Delegierte Verordnung (EU) 2016/1675

print