FSB veröffentlicht Konsultationspapier zu den Grundlagen für ein effektives „Risk Appetite Framework“

Am 17. Juli 2013 veröffentlichte der Finanzstabilitätsausschuss (FSB) ein Konsultationspapier zu seinem Entwurf für ein effektives „Risk Appetite Framework“. Das vorliegende Dokument definiert gemeinsame Mindestanforderungen an ein effektives „Risk Appetite Framework“, wie z.B. quantitative Risikolimits, klar definierte Aufgaben und Rollen des Vorstands und des Senior Managements sowie klare Aussagen zum Risikoappetit des Unternehmens.

Die Veröffentlichung zielt u.a. darauf ab, ein allgemeines Verständnis für den Begriff des Risikoappetits zu etablieren und somit die Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsbehörden und den Instituten zu erleichtern.

Der Risikoappetit eines Unternehmens ist der aggregierte Wert an Risikopositionen, die ein Unternehmen einzugehen bereit ist, um seine strategischen Ziele zu erreichen. Der klar zu definierende Risikoappetit muss besonderen Bezug zu den kurz- und langfristigen Finanzplänen des Unternehmens sowie seinen Kompensationsprogrammen aufweisen. Zudem sollte materiellen Risiken – sowohl unter marktüblichen Umständen als auch in Stresssituationen – Rechnung getragen, klare quantitative Risikolimits definiert und qualitative Aussagen zu schwer messbaren Risiken aufzeigt werden.

Link zu dem „Risk Appetite Framework“

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